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SSRQ SG III/4 12100315-1

Heinrich II. von Sax und sein Sohn Albert II. stiften für sich und ihre Vorfahren im Kloster Churwalden eine Jahrzeit

1210 März 15. Burg Hohensax/Churwalden

Heinrich II. von Sax und sein Sohn Albert II. stiften mit 5 Mark Silber und einen Weinberg in Gams für sich und ihre Vorfahren eine Jahrzeit im Kloster Churwalden. Die Burg Hohensax (Ausstellungsort) wird erstmals urkundlich erwähnt.

  • Signatur: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
  • Originaldatierung: 1210 März 15
  • Überlieferung: Original
  • Beschreibstoff: Pergament
  • Format B × H (cm): 23.5 × 16.0
  • Ausstellungsort: Burg Hohensax/Churwalden
  • Sprache: Latein
  • Editionen

  • Signatur: BAC 532.01.01 (Cartular Churwalden), fol. 22r
  • Originaldatierung: 1464 Januar 1 – 1464 Dezember 31
  • Überlieferung: Abschrift (83 Folii) mit Holzeinband in Leder
  • Beschreibstoff: Papier
  • Format B × H (cm): 29.0 × 41.0
  • Sprache: Latein

Bei dieser StiftungBegriff handelt es sich um die erste urkundliche ErwähnungBegriff der Burg HohensaxOrt, gedruckt in BUB II, Nr. 532. Das Haus Sax ist zu jener Zeit noch ungeteilt. Erst um 1248Datum: 1248 wird unter den Söhnen von Albrecht II.Person von Sax die Herrschaft geteilt, wobei Ulrich IV.Person (nach Deplazes-Haefliger 1976, S. 166, Ulrich III.) die Herrschaft Sax erhält und als Stammvater des Hauses Sax-Hohensax gilt.

Editionstext

Heinrich II. von SaxPerson und sein Sohn Albert II.Person stiften für sich und ihre VorfahrenBegriff mit 5 Mark Silber und einem WeinbergBegriff in GamsOrt (vineam unam in ChamesOrt cum omni jure, quo eam possederant) eine JahrzeitBegriff im Kloster ChurwaldenOrt; facta sunt autem hec idus martii in castro SachesAusstellungsort in presentia multorum hominum una vice et altera vice in presentia etiam multorum in ipso loco CurewaldeAusstellungsort, ubi scriptum hoc cum sigillo eorum fecerunt fieri.1

[Vermerk auf der Rückseite von Hand des 15. Jh.:] Donacio domini Henrici de SachoPerson et filii eius ad anniversar[ium] ipsorum unam vineam in Chames Ort sitam anno Mo.CCo.Xo

Anmerkungen

    1. Originalzitate, Grössen- und Siegelangabe sowie Rückvermerk beruhen auf der Edition in BUB II, Nr. 532.